Direkt zum Inhalt
Gløde Gløde
Aufwärmzeiten und Aufwärmräume bei Kältearbeit

Aufwärmzeiten und Aufwärmräume bei Kältearbeit

Aufwärmen ist eine der wirksamsten Maßnahmen bei Kältearbeit. Ohne geplante Aufwärmpausen und einen richtig eingerichteten Aufwärmraum summiert sich die Kältebelastung — mit Folgen für Gesundheit und Sicherheit.

Aufwärmraum neben einem Kühlhaus — zwei Mitarbeiter wärmen sich in der Pause auf

Aufwärmpausen richtig planen

Richtwerte nach DGUV-Regel 100-500

  • Unter −25 °C: höchstens 2 Stunden ununterbrochen, danach mindestens 15 Minuten Aufwärmen außerhalb der Kälte.
  • Gesamtarbeitszeit im Kältebereich: maximal 8 Stunden.
  • Bei höheren, aber noch belastenden Temperaturen richten sich die Pausen nach der Gefährdungsbeurteilung.

Der Aufwärmraum

Ein guter Aufwärmraum liegt nah am Arbeitsplatz und ist auf rund +18 °C beheizt. Wichtig sind:

  • Möglichkeit, Kleidung und Handschuhe zu trocknen und aufzuwärmen.
  • Warme Getränke und Sitzgelegenheit.
  • Ausreichend Platz für die Schichtstärke.

Wärme reduziert das Auskühlen

Aufwärmpausen bleiben Pflicht. Eine beheizte Weste als Kernschicht sorgt aber dafür, dass Beschäftigte zwischen den Pausen langsamer auskühlen und sich schneller wieder erholen — eine sinnvolle Ergänzung, kein Ersatz.

Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und ist keine Rechtsberatung. Maßgeblich sind die aktuellen Fassungen der genannten Regelwerke sowie die Beurteilung durch Ihre Fachkraft für Arbeitssicherheit.

Langsameres Auskühlen zwischen den Pausen — mit einer warmen Kernschicht. Risikofrei als Pilotprojekt testen.

Lösung ansehen →

Häufige Fragen

Wie warm muss ein Aufwärmraum sein?

Als Richtwert gilt rund +18 °C, mit Möglichkeit zum Trocknen der Kleidung und warmen Getränken.

Wie oft sind Aufwärmpausen nötig?

In ausgesprochenen Kältebereichen unter −25 °C nach höchstens 2 Stunden mindestens 15 Minuten; sonst nach Gefährdungsbeurteilung.

Warenkorb 0

Dein Warenkorb ist leer

Beginn mit dem Einkauf